Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
 
Philipp Cielen's Blog über ColdFusion, Flash, Programmierung, Design und Gegensätze, die sich anziehen.

Ansicht nach Kategorie: Allgemeines / Alle anzeigen!
02. September 2007
Das Update des Blogs von ColdFusion MX 7 auf ColdFusion 8 und die Migration der Datenbank von MS SQL Server 2000 auf MySQL 5 ist abgeschlossen und die Kommentarfunktion wieder freigeschaltet. Sollten irgendwo Bugs auftreten, freue ich mich über eine kurze Mail.

13. Juni 2007
Da ich im Netz fast keine Informationen zu dieser Datei finden konnte, hier eine kurze Info für all diejenigen, die feststellen, daß diese Datei auf ihrem Windows-Rechner seltsame Dinge treibt. Der Trojaner wird derzeit scheinbar von den meisten Virenprogrammen (Kaspersky, McAfee, F-Prot, BitDefender, Sophos usw.) nicht erkannt, nur AntiVir hatte ihn als TR/Drop.Agen.ru.2.A gefunden.
Die Datei liegt im Ordner WINDOWS\System32\ und wird in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run unter dem Eintrag gfxtray über rundll32 aufgerufen und versucht, über verschiedene Programme (u.a. MSIE) nachhause zu telefonieren.
Und nun viel Freude beim Neuaufsetzen des Systems...

UPDATE: Habe mir den Trojaner noch einmal genauer angeschaut. Offensichtlich wird eine Datei "update.exe" im Windows-Verzeichnis aufgerufen, die ebenfalls ein Trojaner ist. Außerdem wird scheinbar über IRC versucht, das infizierte System auf einem russischen Server zu melden.

23. November 2006
nach Diversen Stabilitätsproblemen musste ich meinen RSS-Feed einige Tage aus dem Blog herausnehmen, ab sofort ist er wieder on. Ich hatte das XML zuerst bei jedem Aufruf automatisch generieren lassen bis nach einer Weile die Zugriffe wuchsen und ich die Seite mittels DB-Cache, CF-Cache und CF-Supercache gepuffert hatte. Trotz allem hat sich die Seite alle 2-3 Wochen in einer Endlosschleife aufgehängt. Eine der sehr wenigen Gelegenheiten bei denen ich wohl nie dahinterkommen werde, woran es gelegen hat - ich habe Zugriffe und alle möglichen und unmöglichen Prozesse protokolliert aber alles lief ganz normal bis sich irgendwann bei einem ebenfalls ganz normalen Zugriff die Seite selbst ins Nirvana befördert hat. Nun habe ich meinen Ehrgeiz aufgegeben und das getan, was gleich von Anfang an das sinnvollste gewesen wäre - ich generiere eine statische XML-Seite die den Feed enthält.

... sieht man an den neuesten Spambot-Kommentaren in meinem Blog. Offensichtlich haben die Spammer mit OCR-Software aufgerüstet und lassen sich von einfachen Captchas überhaupt nicht mehr beeindrucken. Hier ein interessanter Link mit Beispielen, wie einfache Captchas mühelos geknackt werden. Jetzt geht die Suche nach sinnvollen Alternativen los. Wer eine gute Idee hat - bitte melden! Derzeit schwanke ich noch zwischen einfachen Logik- oder Rechenaufgaben und Flash-animierten Buchstaben sowie der Idee, denjenigen, dessen Bot auf meiner Seite am Werk ist, direkt zu bekämpfen nach Ben Forta's Beispiel. Letztere Lösung gleicht leider wohl eher dem Kampf gegen Windmühlen, wobei ein kurzer Trip nach Tasmanien durchaus auch seine Reize hätte...

06. Oktober 2006
Diehard-Fans der beliebten mySQL GUI werden enztückt sein, daß die vor einiger Zeit eingestellte Software mySQL-Front nun mit neuem Namen weiterentwickelt wird. HeidiSQL basiert auf dem Quelltext der alten mySQL-Front Version 2.5 (die Version 3.2 war ein unabhängig entwickelter Clone der früheren mySQL-Front Software) und wird vom ursprünglichen Entwickler von mySQL-Front Ansgar Becker nun als open source bei SourceForge weiterentwickelt. Wer seine alten Turbo-Pascal-Kenntnisse auf Delphi weiterentwickelt hat, kann am Code also selbst mit weiterbasteln.

24. Juli 2006
Wer kenn es nicht: ein mal nicht aufgepasst und falsch geklickt und - ohgott- ein PDF wird in den Browser geladen! Der Adobe PDF Reader ist eins der Programme die es irgendwie schaffen, selbst die schnellsten Rechner auszubremsen, dafür aber dem Anwender durch Nachhause-Telefoniererei, Plugin-Wirrwar und Featureitis den letzten Nerv zu rauben. Der "Adobe Reader" steht in meiner persönlichen Software hate-list gleich an zweiter Stelle hinter dem Real Player.
Umso mehr freut es mich, daß es auch Alternativen gibt. Heute habe ich auf eine Empfehlung hin den Foxit PDF Reader ausprobiert und muss sagen - ich bin begeistert! Das Programm startet (ohne Installation) innerhalb von Sekundenbruchteilen. Blättern durch PDFs geht unglaublich schnell, es werden keine Updates installiert, keine 25MB vom Installer aus dem Netz nachgeladen, nichts! Einfach das 1,3 MB Zip entpacken, ein Doppelklick auf die .exe und das war's. Zudem bietet Foxit die Möglichkeit, Anmerkungen auch in geschützte PDF Domukente zu schreiben, indem es einfach eine Bearbeitungebene über das PDF legt, in der gearbeitet werden kann. So einfach geht das. Schade, daß Adobe das nicht hinbekommt...

Direkter Download des Foxit PDF Readers hier.

P.S.: Platz drei auf der Liste hielt lange Zeit Quicktime, mit dem ich mich mittlerweile zumindest auf Apple anfreunden kann, obwohl VLC schneller ist. Für PC gibt's auch dafür eine prima Alternative: QuickTime Alternative. Im Paket enthalten ist auch gleich mein Lieblings-Mediaplayer Media Player Classic, der so schnell und unkompliziert läuft wie der ehemalige MS Media Player 8 ohne den ganzen Schnickschnack drumrum. Ein Player für Menschen, die ohne Screensaver und Fernsehen auf dem Mobiltelefon leben können...

05. Mai 2006
Einige von euch haben es schon über den RSS-Feed bemerkt - seit ein paar Tagen ist nun auch endlich mein Blog wieder online. Nachdem der Server, auf dem dieses Blog lag, mehrfach angegriffen wurde, hatte ich das Blog sowie einige weitere freie Community-Sites leider offline nehmen müssen. Aus purem Zeitmangel bin ich nicht früher dazu gekommen, die Seiten auf einem neuen Server wieder aufzusetzen. Schade daß gewisse Menschen mit offensichtlich mehr Freizeit sich nicht lieber Ziele aussuchen, die wirklich auf der dunklen Seite der Macht stehen anstatt ihre Energien auf eine Maschine zu richten, die nur nichtkommerzielle Community- und Charityprojekte enthielt und ohnehin schon nur mit Verlust betrieben wurde.

Nach dem Umzug auf den neuen Server steht das Blog nun wieder wie gewohnt zur Verfügung und ich lege bald mit neuem Material nach. Bis dahin...

19. Oktober 2005
Eine sehr Umfangreiche Vergleichstabelle verschiedenster kommerzieller und freier Rich Text Web-Editoren findet sich unter http://www.geniisoft.com/showcase.nsf/WebEditors. Hier können auf einen Blick Browser- und Plattformunterstützung, Features und Lizenztyp abgelesen werden was die Auswahl des passenden Editors für individuelle Anforderungen enorm erleichtert.

Danke an Bernhard Kraus für den Link und Tip!

11. September 2005
Mein IT Bücherregal platzt trotz doppelter Belegung der Regalfächer aus allen Nähten - hauptsächlich wegen einer inzwischen recht großen Sammlung von Büchern zum Thema Macromedia aber auch weil zusätzlich Software und anderer Kleinkram hier zwischengelagert sind. Höchste Zeit, etwas Platz zu schaffen. Bei Interesse an einem der angebotenen Artikel bitte einfach eine kurze mail an mich mit Preisangebot an philipp (at) cielen.com.
Das erwirtschaftete Geld aus diesen und weiteren Verkäufen möchte ich komplett an den BUND Hessen spenden, die sich im Biberschutz engagieren. Nach der Überflutung der Donau hatte ich in Ingolstadt vor ein paar Wochen ein Biberpärchen beim Wideraufbau ihrer "Burg" beobachten können. Wäre schön wenn wir die kleinen Landschaftsarchitekten auch wieder hier in Hessen an der Fulda hätten.
Zusätzlich habe ich noch Mengen weiterer Bücher zu Spezialthemen wie z.B. Allaire Spectra, Dreamweaver 3 usw ;). Außerdem möchte ich mich gerne von einigen Macromedia Goodies trennen die hier ebenfalls unnötig Platz belegen. Wer Interesse an Macromedia Postern, T-Shirts uvm hat - bitte ebenfalls mailden.
Ich besitze auch noch einen wenig genutzten Dell Axim X5 PDA (Intel XScale-PXA-250-CPU 400MHz, 64MB RAM, 48MB ROM - Windows Mobile 2003) der ebenfalls weg kann.

01. August 2005
Es kommt mir vor als wär es gestern gewesen als ich 1985 meine erste RUN DMC Platte als kleiner Pimpf im Plattenladen am Bahnhof abgeholt hatte - extra für mich in den USA bestellt. Nach der Ermordung von Jam Master Jay vor 3 Jahren war es mehr als fraglich, ob einer der beiden Jungs jemals wieder Musik machen würde. Offiziell hatten beide verkündet, daß mit JMJ auch RUN DMC gestorben sei. Ansonsten würden Titel wie "Together Forever" auch einfach keinen Sinn machen. Umso mehr freut es mich, daß Run jetzt nicht nur als Soloprojekt weitermacht sondern auch nach all den Jahren kreativer Pause eine unglaublich fette Single am Start hat die wieder genauso rockt wie früher. Am 13.9. ist Album Release und ich freue mich jetzt schon, wieder in den Plattenladen zu gehen...

30. Juli 2005
Die Suchfunktion im Blog war eine Weile lang außer Funktion, läuft jetzt aber wieder. In der nächsten Ausbaustufe des Blogs werde ich eine komfortable Suche mit Unterstützung der neuen ColdFusion MX 7 Verity Features einbauen.

22. Juli 2005

Es ist hip, es ist trendy - jeder ordentliche Nerd der etwas auf sich hält sollte mindestens noch eine Handvoll Gmail-Invites für seine Freunde bereit halten. Auch wenn sich der Hype rund um Google's neuen Freemail-Service mittlerweile etwas gelegt hat, ist Gmail (kurz für Google Mail) immer noch schwer im kommen - und dabei ist es noch immer in der Beta-Phase.
Hat man sich einmal die wunderbare welt des AJAX (Asynchronous JavaScript and XML) erschlossen, ist technisch gesehen der Reiz des ganzen relativ schnell verflogen. Google bietet außer der spartanischen-, aber schnellen Benutzeroberfläche derzeit 2GB (Ja, GigaByte!) Speicherplatz für e-mails und verlangt im Gegenzug nur die Einwilligung zur Speicherung und Verarbeitung sämtlicher eingehender e-mails durch Google's Suchmaschinen.
Immerhin muß man Google zugute halten, daß sie offen aussprechen was sie tun. Sämtlicher Mailverkehr wird gespidert und nach Keywords untersucht. Dementsprechend kann Google zur jeweils empfangenen Mail thematisch naheliegende Werbung einblenden.

Wohin diese Datenspeicherung führt, zeigt die Website www.gmail-is-too-creepy.com sehr anschaulich auf. Allein die Speicherung persönlicher e-mail Daten über Jahre hinweg ist nicht unproblematisch. Google regt zu dieser Speicherung an, indem es eine direkte Löschfunktion für e-mails gar nicht erst zur Verfügung stellt, sondern nicht mehr benötigte Mails automatisch archiviert. Nur über die Suchfunktion können mails später über das Archiv gefunden, gelöscht, und dann aus dem Papierkorb endgültig gelöscht werden. Der brisante Hintergrund dabei: in den USA dürfen persönliche e-mails nur per richterlichen Beschluss eingesehen werden. Sind diese aber über 180 Tage alt, reicht ein einfacher Antrag staatlicher Verfolgungsbehörden aus, um eine Kopie der entsprechenden Daten zu erhalten. Interessant ist in dem Zusammenhang auch die Frage, welche Regierungen Zugriff auf Googles über den ganzen Erdball verstreute Server haben und welche Gesetze zum Schutz der Privatsphäre jeweils zur Anwendung kommen.

Google blendet beim Lesen von e-mail personalisierte, kontextabhängige Werbung ein. Wer also öfter mit seiner Freundin über Beziehungsprobleme mailt kann so identifiziert und mit entsprechender Werbung (Viagra, Erotik, etc.) beglückt werden.
Wie unpassend diese "relevante" Einblendwerbung oft ist, zeigt sich vor allem, wenn man herausfindet, daß geschäftliche e-mails beim Empfänger von Google mit Werbung der Konkurrenz angereichert werden.

Das zeigt auch ein weiteres Problem bei der massenhaften Speicherung von e-mails auf: als Absender einer Mail an ein Konto bei Google und Konsorten wird man nicht gefragt, ob man einwilligt, daß die eigenen Maildaten gespeichert und ausgewertet werden. Je mehr Personen also  ihre e-mail über Google empfangen, desto mehr wird auch der persönliche Mailverkehr Dritter mitgeschnitten - von Mailinglisten ganz zu schweigen.

Die Überwachungsmöglichkeiten, die durch Einsatz und Kombination der verschiedenen Google-Dienste entstehen sind fast grenzenlos. So ist es technisch problemlos möglich, innerhalb weniger Sekunden automatisiert ein komplettes Profil über einen bei Gmail registrierten Benutzer zu erstellen. Etwa eine Liste der Kontakte einer Person inklusive der durchschnittlichen Kommunikationsrate und oft verwendeter Schlüsselworte zu erstellen sowie von welchen Anschlüssen aus kommuniziert wurde. Anreichern könnte man das Ganze mit Beiträgen in öffentlichen Foren sortiert nach Interessensgebieten (über Google Groups) und natürlich mit allen möglichen anderen Daten die man auch sonst so über eine Person ergooglen kann. Abgerundet wird das ganze durch ein zentimetergenaues Luftbild des Wohnorts (Google hat 2004 die CIA-finanzierte Firma Keyhole aufgekauft). Das ganze funktioniert nicht nur in Englisch sondern in allen Sprachen die Google automatisch übersetzen kann.
Unterstellt man Google, daß sie inoffiziell auch Daten nutzen, die sie offiziell eigentlich nicht speichern, so ist es zusätzlich möglich, Suchbegriffe der betreffenden Person herauszufinden, die in Google oder über die Google Toolbar eingegeben wurden und sogar besuchte Websites nachzuvollziehen. Eine Hintertür in der Google Desktop Suchmaschine, die alle Dateien auf dem privaten Rechner indiziert, wäre das Tüpfelchen auf dem i.

Die totale Überwachung des weltweiten e-mail und Kommunikationsverkehrs (insbesondere auch der Wirtschaft) durch Geheimdienste ist nichts neues. Neu ist nur, daß mittlerweile auch Konzerne der privaten Wirtschaft ähnliche Möglichkeiten in die Hand bekommen. Nie zuvor war es einem Unternehmen legal möglich, massenhaft private, persönliche Kommunikation legal abzuhören, zu analysieren und aus den gewonnenen Daten Profile zu erstellen.
Heute investieren "Marktforschungsunternehmen" immense Summen um auch nur annähernd detaillierte Kundenprofile zu erstellen. Die gewonnenen Profile werden gewinnbringend an die Werbebranche und andere Interessenten weiterveräußert. Doch ist die Information, über welche Themen sich eine Person in privaten e-mails austauscht ungleich wertvoller und vor allem aktueller als jede freiwillige Angabe auf irgendeinem Fragebogen.

Da das Problem eben nicht nur darin liegt, daß einige unreflektierte Zeitgenossen ihre Privatsphäre freiwillig auf dem Altar der Bequemlichkeit opfern, sondern daß alle am Mailverkehr mit einem solchen Individuum Beteiligten von Google in den Index aufgenommen werden würde ich stark in Frage stellen, ob Gmail überhaupt mit deutschen Datenschutzbestimmungen vereinbar ist.

09. Mai 2005
So schaut das Blog im Druck ausEs ist schon einige Zeit her daß irgend jemand mal einen Kommentar ins Blog geschrieben hatte, er würde gerne den ein oder anderen Blogeintrag ausdrucken, nur würde dabei das Layout im Druck stören. 

Das lässt sich ändern - inzwischen habe ich das entsprechende Stylesheet angepasst, so daß auf den meisten Browsern (Firefox, Safari, MSIE) alles im Druck sehr hübsch und ordentlich rüberkommt ohne störende Navigation usw. Lediglich der Internet Explorer hat ab und zu noch Probleme bei großen Bildern (oder ich habe Probleme, das Stylesheet richtig anzupassen - wie man's nimmt ;-)).

Mittlerweile bin ich übrigens großer Fan von ColdFusion-generierten Stylesheets geworden die ich z.B. im Blog auch bei der dynamischen Fontgrößenumschaltung benutze. Um das ganze dann trotzdem auch auf älteren Browsern noch darstellbar zu machen verwende ich eine Kombination aus Tabellen und Styles. Das ist eben der Mittelweg bis auch der Rest der Welt auf Firefox oder meinetwegen wenigstens MSIE 6 umgestiegen ist.

Der grosse Plan...Etwas verspätet, aber die Nachricht wollte ich noch nachreichen: Opera hatte tatsächlich die Dowwnloadschwelle überschritten und Jon S. von Tetzchner hat sich dann auch dementsprechend wenige Tage später auf seine glorreiche Reise Richtung Amerika gemacht. Wie das Abenteuer ausgegangen ist könnt ihr auf http://www.opera.com/swim nachlesen :)

29. April 2005

Firefox: 50 Millionen DownloadsFirefox feiert heute seinen 50.000.000sten Download. Innerhalb kürzester Zeit ist der flammende Fuchs rund um die Welt angetreten, Microsoft's blaue Eminenz im Browsermarkt ein für alle mal das Monopol streitig zu machen.
Nach vielen Testmonaten kann ich sagen, daß mir seit dem Release der Final tatsächlich keine einzige Website mehr untergekommen, die unter Firefox nicht korrekt angezeigt würde. Einer meiner Kunden hatte bei einer Seite Probleme und ich selbst hatte mir mit meinem Blog ein Eigentor geschossen da der Rich Text editor nur unter Internet Explorer lief ;-)
Seitdem kann ich nur sagen, daß Firefox (nach Safari 2 für den Mac) der beste Standard-Browser ist den es zur Zeit am Markt gibt. Einzig der neue Opera bietet einige interessante Funktionen mehr, ist allerdings etwas behäbiger als der Fuchs. Bin gespannt wann wir bei 100 Millionen ankommen...

22. April 2005
Jon von Tetzchner, seines Zeichens Opera CEO, will von Norwegen aus nach Amerika schwimmen wenn die seit Dienstag verfügbare Version 8 des neuen Opera Browsers bis morgen mehr als eine Million mal heruntergeladen wurde. Ob er das schafft...?

27. Januar 2005


Ich denke das spricht für sich. Mehr Informationen bei Klick auf das Banner.

26. Januar 2005
Alles fing mit der fixen Idee an, die Daten meines Hauptentwicklungsrechners nicht nur über mehr oder weniger regelmäßige Backups sondern zusätzlich über ein Raid abzusichern. Dank SATA ist der Einsatz von IDE Raids mittlerweile ähnlich Komfortabel und von der Verkabelung her noch eleganter als SCSI. Was die Performance angeht werden SATA Raids zwar auch in absehbarer Zukunft nicht an SCSI rankommen aber das war ja auch gar nicht mein Anspruch.

SATA-Raid
Ziel der Umbauaktion die mich viel Zeit und Nerven kosten sollte war, den Datendurchsatz der Platte(n) zu verbessern und gleichzeitig eine Absicherung der Daten im Falle eines Festplattencrashs zu haben.
Zu diesem Zweck kaufte ich vier Samsung 1614C SATA Platten die ich über den Silicon Image 3114 Onboard Raid Controller meines Chaintech ZNF-250 Zenith in Raid 10 (mirrored Striping) schaltete. 4 Platten sind Mindestanzahl bei einem Raid 10 - damit waren dann auch alle Ports des Controllers belegt. 


Da der SIL3114 Raid Controller nicht direkt über die kombinierte North/Soutbridge des nVidia nForce3 250 sondern über den PCI bus läuft ist der maximale Datendurchsatz auf 100MB/Sek+X. begrenzt was bei modernen Festplatten im Raid gerade so ausreichen sollte. Nach einigen Start- und Treiberschwierigkeiten hatte ich bald das Raid am laufen und war hellauf begeistert über die rein gefühlsmäßig fast doppelte Geschwindigkeit im Vergleich zu den nicht wirklich langsamen 7200er Hitachi IDE Platten die ich bis dato im Einsatz hatte und das bei wesentlich geringerer Lärmentwicklung. Das Laufgeräusch der Samsung Platten ist kaum hörbar!

Daten-Gau 1
Leider hielt die Freude nicht lage denn schon nach ein paar Tagen trat der Supergau auf und das Raid war nach einfachem Hochfahren im Bios des Controllers als "Invalid Raid" gekennzeichnet. Alle Daten verloren - wiederherstellung unmöglich :-((
Also - Backup wiederherstellen und Verzicht auf einige Tage Daten die aber verschmerzbar waren. Nachdem ich das Raid gelöscht und wieder neu aufgebaut hatte lief es für einige Tage normal.
Nach ein paar Tagen stellte ich immer wieder fehlerhafte Sektoren auf einer der vier Festplatten fest. Diese Platte lief noch unter einer älteren Firmware (Revision 100-27) im Gegensatz zu den anderen drei Platten die schon mit Firmware 100-30 ausgestattet waren. Daher hatte ich schon den leisen Verdacht, daß es evtl. an der Firmware liegen könnte. Nachdem sich die Fehler auf der Platte immer mehr häuften tauschte ich die Platte schließlich beim Händler gegen eine andere die allerdings auch wieder unter Firmware 100-27 lief .
Leider konnte ich den Silicon Image Controller über das BIOS nicht dazu bewegen, einen Rebuild des Raids vorzunehmen und so löschte ich entnervt noch einmal das Raid und baute es komplett neu auf. Die neue Platte lief nun im Raid trotz älterer Firmware unauffällig.

Die nächsten Probleme hatte ich erst wieder beim Umstieg von Windows 2000 auf Windows XP SP2 - unter anderem hatte ich es auch nach mehrmaliger Neuinstallation und vielen Versuchen nie geschafft, das Java-basierte Kontrollprogramm zur Steuerung des Silicon Image Controllers unter Windows zum laufen zu bekommen. Alles in allem hatte ich einen von Tag zu Tag immer schlechteren Eindruck von der ganzen Konstruktion.

Daten-Gau 2
Trotzdem lief sie recht gut bis eines morgens nach dem Anschalten des Rechners eine Platte im Raid Bios als nicht aktiv dargestellt wurde. Nach Abklemmen der Platte hatte ich wieder einmal ein "Invalid Raid" und entsprechend gute Laune. 
Alle Versuche, das Raid irgendwie wiederherzustellen waren leider vergeblich. Der online-support von Silicon Image ist ein Witz, e-mails werden nicht beantwortet und telefonisch ist  maximal jemand vom Marketing erreichbar der empfiehlt, sich an den Händler des Vertrauens zu wenden (selten so gelacht). Auf mein Nachbohren wurde mir dann gesagt, daß Silicon Image grundsätzlich keinen Support für ihre OEM Produkte bietet und hierfür der Motherboard-Hersteller zuständig wäre den ich kontaktieren sollte. Den Anruf bei Chaintech in Taiwan habe ich mir dann gespart zumal die Aussichten auf Erfolg denkbar gering sind :-(

Eine Anfrage bei einem professionellen Datenrettungs-Dienstleister zur Wiederherstellung der Daten ergab einen groben KV in Höhe von etwa 6000 - 8500 Euro für die Wiederherstellung der Daten zzgl. Festplatten zur Speicherung der Daten und Versandkosten...

Fazit
Meine Moral von der Geschicht': Finger weg von billigen onboard Raid Controllern jeder Art! Früher oder später wird man damit Probleme bekommen - und sei es nur, daß eines Tages das Mainboard ausfällt und damit gleichzeitig alle Daten auf dem Raid gestorben sind. Die Wiederbeschaffung eines exakt identischen Mainboards wird dann spätestens nach ein paar Jahren zum echten Problem, vor allem wenn man exotischere Modelle benutzt wie das Chaintech sicherlich eines ist. 

Zumindest zum Silicon Image Controller kann ich sagen, daß Bios/Firmware und Software/Treiber sowie die Dokumentation wirklich eine Katastrophe sind. Und ich bezweifle stark, daß andere Hersteller wie Highpoint derzeit wesentlich bessere Arbeit abliefern.

Auch ein Raid schützt nicht vor Datenverlust! Um regelmäßige Backups kommt man eben einfach nicht herum.

Nächster Schritt - separater Raid Controller
Nach meinen schlechten Erfahrungen mit dem aufgelöteten Controller hatte ich mich nach einem "richtigen" Raid Controller umgesehen mit dem es dann auch möglich war, Raid 5 zu fahren. Ich wollte ein echtes Hardware Raid - also einen Controller mit eingenem Prozessor um Paritätsinformationen unabhängig von der CPU zu berechnen. Damit fielen HighPoint und Promise von vorneherein raus, mit Silicon Image wollte ich nichts mehr zu tun haben und der Controller von Adaptec schien zwar vernünftig aber überteuert und nicht sonderlich performant zu sein. 
 
Fortsetzung folgt...

12. Januar 2005
Da die Umfrageergebnisse nahegelegt haben, daß weiterhin ein Interesse an der deutschen Version des Blogs besteht habe ich mich entschlossen, die Einträge vorerst zweisprachig weiterzuführen. Wobei das Projekt "zweisprachiges Blog" in den nächsten Wochen eher in der Testphase betrieben wird - sowohl was die Technik angeht als auch meine Motivation, die Einträge doppelt zu verfassen.

Wer einen guten Tip für einen Autotranslator-Webservice hat der einigermaßen funktioniert bitte melden! (Der Altavista Babelfish Web Service wurde ja vor einiger Zeit leider wieder eingestellt)

Das Blog stellt automatisch anhand der Bessucher-IP fest, in welchem Land sich ein Besucher aufhält und stellt dementsprechend automatisch die Sprache ein. Auch da bin ich gespannt, ob das einwandfrei funktioniert - eine manuelle Umschaltung ist natürlich auch möglich, die Sprachauswahl wird dann in einem Cookie gespeichert und dient beim nächsten Besuch als Vorauswahl.

06. Dezember 2004

In den letzten Tagen habe ich ein wenig am Blog Layout optimiert so daß jetzt in 1024er Auflösungen alles so dargestellt werden sollte wie vorgesehen. Auch mit 800er Auflösung ist noch ohne Horizontalscrolling alles lesbar. Vor ein paar Tagen war tatsächlich jemand mit dieser Auflösung im Blog... Außerdem ist der Header und das Layout etwas schlanker geworden womit mehr Platz für Text bleibt. Und ganz wichtig: unterwegs ist das Blog unter www.cielen.net/wap auch per WAP erreich- und durchsuchbar :-)

03. Dezember 2004
Die Frage hatte ich mir schon zu Anfang des Blogs gestellt - mittlerweile habe ich mich ganz gut mit Deutsch arrangiert, allerdings würde Englisch einen breiteren Leserkreis ansprechen. Was meint ihr? Ist es egal, ob der Text in Deutsch oder Englisch abgefasst ist? Würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung kurz in der Umfrage (linker Bildschirmrand) abgeben würdet. Das hilft mir ein bisschen einen Überblick zu bekommen.Was haltet ihr von einer Umschaltung Deutsch/Englisch? Also - freue mich über jede Teilnahme!

02. Dezember 2004
Ist schon irgendwie interessant - Keyhole ist ein Dienst, der Luftbilder verschiedener Gebiete bis zu Auflösungen von unter einem Meter derzeit noch gegen Gebühr einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Vor einiger Zeit wurde Keyhole von Google aufgekauft die damit wahrscheinlich ihre Suchmaschine eines Tages mit Luftbildern anreichern wollen.
Was mich besonders interessiert hat, ist wo die Daten für die Luftbilder herkommen - Keyhole wird wohl kaum einen eigenen Satelliten im Orbit plaziert haben. Offensichtlich kommen die Bilder also von amerikanischen Aufklärungssatelliten.

In dem Zusammenhang ist die Auswahl derjenigen Gebiete auf der Welt die zentimetergenau eingescannt wurden sehr interessant. Am genauesten und umfangreichsten wurde der Irak beobachtet - hier ist besonders interessant, zu welchen Daten jeweils von welchen Orten Aufnahmen gemacht wurden. Hier die vollständige Liste der Länder:

Afghanistan (Kabul), China (Beijing), Cuba (Havana), Haiti (Cape Haiti, Port-au-Prince), Irak (Abu Ghurayb, Ar Ramadi, Baghdad, Basra, Fallujah, Mosul, Najaf, Tikrit, Umm Qasr), Nord Korea (Panmunjom, Yong Byong), Pakistan (Jalalabad), Usbekistan, Liberia,
Spanien (Nordöstlich von Barcelona (Baskenland/ETA?)), Griechenland (Athen - Olympische Spiele)

Soweit zu den beim ersten Blick verständlichen "Zielen". Nachdenklich stimmt, wieso folgende Orte auf der Liste stehen:

Frankreich (Paris), Canada (Montreal, Toronto, Vancouver), Niederlande (Amsterdam), Ungarn (Budapest), Italien (Imola, Mailand, Rom), Japan (Tokyo), Mexico (Mexico City), Monaco, Taiwan (Taipei), Thailand (Samut Prakan, Chiang Mai, Koh Samui, Phuket) und UK (Gatwick, London, Silverstone)

Deutschland ist übrigens bis jetzt nicht erfasst. Hier der Link zum selbst anschauen: 

http://www.keyhole.com/body.php?c=popup&h=home&t=faqHome

 

29. November 2004
Wer einen Server betreibt und feststellen möchte, was ein Clientcomputer so alles kann und nicht kann bzw. welche Browserversion mit welchem Patch nun genau installiert ist der schaue sich Browserhawk an der vor einigen Tagen in der Version 8.0 mit Erkennung für die neuen Firefox und MSIE Browserversionen erschienen ist. Hier ein Auszug aus der Liste der Informationen die man einem Client so entlocken kann...
  • blocked pop-ups, browser service packs, and browser build information
  • disabled cookies, JavaScript, ActiveX controls, Java, and SSL
  • Macromedia Flash, Adobe Acrobat, Windows Media Player and other plug-ins
  • screen size, available browser window size, color depth, text size, installed fonts, and style sheets
  • connection type and speed, SSL key sizes, time zone differences, and language settings
  • browser type and version, crawlers, platform, XML support, firewalls and blocked ports
  • Java settings such as vendor, version, and the Java plug-in, and over 120 other settings
Artikel bei prnewswire.com

Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema Hacking und was man mit einem gehackten Rechner tun sollte. Quintessenz - außer formatieren und Neuinstallation (nicht Einspielen von Backups!) bleibt wenig übrig wenn man wirklich auf Nummer Sicher gehen will. Zitat:  "If you have a system that has been completely compromised, the only thing you can do is to flatten the system (reformat the system disk) and rebuild it from scratch (reinstall Windows and your applications)". Wer da einmal durch ist weiß daß das gut und gerne Tage bis Wochen in Anspruch nehmen kann. Da ist das manchmal mühsame Einspielen von Patches immer noch das kleinere Übel. Insgesamt ein Artikel der mir wirklich sehr gut gefallen hat.

http://www.microsoft.com/technet/community/columns/secmgmt/sm0504.mspx

15. November 2004
Im Zuge einiger Serverumstellungen mussten leider meine nichtkommerziellen Projekte und das Blog für einige Tage offline gehen. Aus verschiedenen Gründen ließen sich Aufwand/Kosten für einen Zwischenzeitlichen Umzug aller nichtkommerziellen Seiten für die Zeit des Serverumbaus nicht rechtfertigen. Ab sofort sollte jedoch alles wieder wie gewohnt funktionieren. Sorry, kommt hoffentlich nicht mehr vor.

20. Oktober 2004
Es ist mal wieder an der Zeit - 4 Jahre ist die cielen.com Seite nun alt und ungefähr genauso lange ist es her, daß die letzten Content-Updates gemacht wurden :-) Naja, nicht ganz - aber Flash 5 ist bei aller Liebe noch nicht wirklich reif gewesen, als ordentliches Frontend für ein Content-Management-System zu dienen. Für Anfang 2005 ist ein modifiziertes Design auf Basis des alten geplant - und dann klappt's hoffentlich auch mit dem Content. Mehr dazu bei Gelegenheit hier im Blog.

Im Blog gab es einen Bug mit dem Caching - editierte Einträge erschienen nicht direkt nach der Editierung sondern erst einige Stunden später beim nächsten automatischen Cache-flush. So konnte es sein, daß Abonnenten der Benachrichtigungsfunktion meine Blog-Einträge in der Rohversionen gesehen haben und nicht die finale, überarbeitete. Ist repariert.

Gibt es einige, aber diese hier waren echt nützlich: Harry's Filters. Das besondere an diesen Filtern ist, daß man die Einstellungen (Slider) über einen Play-Button nach dem Zufallsprinzip durch alle Einstellungen durchlaufen lassen kann und so recht schnell die Einstellung findet die man benötigt.

06. Oktober 2004
Es gibt ihn tatsächlich - den Hamstergenerator. Ein kugelgelagertes Rollrad treibt einen speziell für niedrige Umdrehungszahlen gebauten Generator an der wiederum genügend Strom liefert um z.B. einige Leuchtdioden zum glühen zu bringen. Die Konstruktion beinhaltet einen Fahrradcomputer zur exakten Messung der Hamstergeschwindigkeit und einige weitere Extras.

Hier findet ihr alle technischen Details:
http://www.otherpower.com/hamster.html

25. September 2004

Man sollte meinen, die Tage wären vorbei  in denen man noch unter den Meta-Keywords grundsätzlich irgendwo das Wort Sex einbaute um auch bei seriösen Seiten das Suchmaschinenranking zu "optimieren". Die Jungen Liberalen in Schleswig Holstein haben es gleich noch ein Stück schlauer angestellt und sich die Domain bekifft-ficken.de registriert und auf ihre Website geleitet. Damit landen die Jünger des Guidomobils beim Google-Ranking für das Suchwort ficken gnadenlos auf Platz 1 (http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&q=ficken)

Wieso von allen Parteien gerade die Jungen Liberalen sich eine solche Domain registrieren bleibt mir irgendwie schleierhaft... das Klischee vom durchschnittlichen jugendlichen Kiffer passt irgendwie schlecht auf das Bild vom heranwachsenden FDP-Wähler. Das passt ungefähr so gut zusammen wie der Bausparer und "Thomas". Immerhin nehmen die Jungen Liberalen Stellung und sagen "Keiner, auch nicht die Jungen Liberalen, wollen Drogen auf Schulhöfen". Na ja, zuhause ist wohl ok solange das Kreuzchen richtig gesetzt wird.

17. September 2004
Jetzt stört nur noch das lästige Betreiberlogo im Bildvordergrund. Aber dem ist schnell abgeholfen. Unter folgender Adresse kann man sich per WAP ein Betreiberlogo herunterladen das aus durchsichtigen (leeren) Pixeln besteht und damit nicht sichtbar ist in der Anzeige: http://reallyboom.com/?12. Kostet nur die Verbindung ins WAP, sonst keine Abzocke.


Das Poster gibt's schon etwas länger aber gerade habe ich den Link wieder ausgegraben. O'Reilly bietet ein Mega-Poster zur Geschichte der Programmiersprachen zum kostenlosen download an. Manchmal lohnt sich die erweiterung des Windows Desktop auf drei Monitore eben doch :-)

http://www.oreilly.de/artikel/prog_sprachen_poster.pdf

04. September 2004
... wird bestraft. Und zwar immer! Eigentlich sollte man es ja fördern, daß Menschen ihre Rechner aufrüsten und weiterverwenden statt einfach eine neue Box zu kaufen und die alte komplett zu verschrotten. Tja... wenn da nicht die Tücken der Technik wären.

Eigentlich sind es weniger die Tücken der Hardware als mehr der Software denn den meisten Spaß bereitet leider noch immer das Betriebssystem. Aber alles der Reihe nach...

Nach einem Komplettausfall der CPU (an dem ich nicht ganz unschuldig war :-)) musste sowohl CPU als auch Board erneuert werden (der neue Athlon 64 sitzt auf Sockel 754 während ich noch ein Sockel A Board hatte). Wo ich schon gerade dabei war tauschte ich gleich auch die Grafikkarte und wechselte Festplattentechnisch auf ein Serial ATA RAID auf dem ich RAID 10 (mirrored striping) mit 4 Platten fahren wollte.

Oh Hölle! Mal abgesehen davon, daß ich seit scheinbar einiger Zeit keine Boards mehr montiert hatte und den CPU-Stromstecker vergessen hatte lief die Hardwareinstallation an sich gut. Das Problem beim Vergessen des CPU-Steckers ist, daß das System ganz normal anläuft und leuchtet als ob alles Ok wäre aber sich einfach nichts tut - keine POST Codes, Grafikkarte fährt nicht hoch, nichts. Nicht einmal das Systemeigene Error-Code Display meldete ein CPU-Problem. Was tut man in so einem Fall? Richtig - alles noch mal zerlegen und von vorne. Gut, nachdem ich mich genug über mich selbst geärgert hatte und die Hardware dann soweit lief kam die Auseinandersetzung mit der Software...

Übrigens bin ich mit dem Mainboard mehr als zufrieden. Nachdem ich mich von früheren Gigabyte-Boards auf Epox gesteigert hatte ist Chaintech so ziemlich das höchste der Gefühle an Produktdesign und Ausstattung was ich bei einem Board bisher gesehen habe: http://www.chaintech.com.tw/tw/eng/news/2004/news_show0316.asp

Auch Layout und Konzeption des Mainboards können überzeugen und meine bisherigen Benchmarks schauen auch ohne Overclocking schon recht gut aus. Ich warte noch auf die Wasserkühlung (Zalman Reserator) die nächste Woche eintreffen sollte und werde dann noch einmal berichten, wie hoch man einen  Athlon 64 übertakten kann ;-) Sehr gut gelöst, gerade für Wasserkühler sind die auf dem Board verbauten Heatpipes die das Board auch unabhängig vom Prozessorlüfter kalt halten. Die North/Southbridge ist mit einem großen Passivkühlkörper gekühlt. Doch weiter mit dem Thema Software:

Windows 2000/XP erkennt nicht automatisch wenn ein Festplattencontroller gewechselt wurde. Duch meinen Mainboardwechsel und den damit verbundenen Chipsatz-Wechsel von VIA auf nVidia nForce hatte Windows natürlich ein Treiberproblem da nur die VIA Treiber aufgespielt waren. Aber statt dieses Problem elegant zu lösen wie es bei jedem Grafikkartentausch passiert, nämlich durch automatische Verwendung von Standardtreibern, hängt sich Windows lieber beim Hochfahren mit Bluescreen und "Inaccessible Boot Device" auf. Alle meine vorherigen Boards hatten eigentlich immer VIA Chipsätze so daß ich mit diesem Phänomen zum ersten mal Bekanntschaft machte.

Gut, die offizielle Microsoft-Lösung für das Problem ist, das Betriebssystem neu zu installieren. Soviel zum Thema Plug-and-Play Betriebssystem. Ich war begeistert! Daß es auch anders geht hatte ich nach einiger Recherche im Netz und viel herumprobieren irgendwann raus. Die Prozedur im Schnelldurchlauf: Festplatte ausbauen und an anderen Rechner hängen, Standard Treiber aus der Driver.cab extrahieren und in die Ordner drivers und dllchache kopieren, zwei Dutzend Registry-Einträge von Hand neu anlegen, Festplatte wieder zurück, läuft!

Das nächste Problem war dann das kopieren der IDE-Platte auf S-ATA. Ghost verweigerte da schon beim Booten spontan den Dienst und mit einfachem Klonen der Platte ist es auch nicht getan sondern es muß noch der MBR explizit neu eingerichtet werden. Empfehlen kann ich da jetzt übrigens das Programm Acronis TrueImage 8.
Also Win 2000 auf SATA geklont - diesmal war ich schlauer und hatte die nötigen Treiber schon zuvor eingespielt so daß das Booten von SATA Problemlos lief.

Da ich mit meinem Win 2000 in letzter Zeit so einige Probleme hatte, beschloss ich, als nächstes das Betriebssystem auf Windows XP upzugraden. Das Update verlief relativ Problemlos bis auf einige Win XP inkompatible Programme die ich neu installieren musste. Und natürlich die obligatorische Software-Zwangsaktivierung die einige Hersteller so lieben :-((

Dann irgendwann alles fertig - Service Pack 2 aufgespielt und RUMMS! Beim Hochfahren kommt - wer hätte das gedacht - "Inaccessible Boot Device". Ich werd wahnsinnig. Interessanterweise ließ sich der Fehler auch nicht mehr umgehen - selbst eine Neuinstallation mit Reparaturfunktion schlug fehl weil Win XP Setup auch mit den richtigen SATA Treibern zwar die Festplatte erkannt hat, aber nicht mehr auf das Dateisystem zugreifen konnte und nur noch als letzter Ausweg eine Neuformatierung übrig blieb. Von dem Umstand, daß auch das Win XP Setup in Zeiten von DVD-Laufwerken ausschließlich Treiber von Diskette akzeptiert und ich extra deshalb noch einmal ein Diskettenlaufwerk anschließen musste ganz zu schweigen...

Also - back to the lab again mit Schritt 1 - Festplatte Klonen. Und wenn sie nicht gestorben sind...

24. August 2004
Da ich die Codes immer wieder vergesse und im Netz zusammensuchen muss hier kurz die wichtigsten Codes für Nokia-Besitzer:

*#0000# - Anzeigen der Firmware-Version
*#06# - IMEI Code (Seriennummer) anzeigen
- Notieren für den Fall daß das Gerät gestohlen wird!

Dadurch habe ich soeben festgestellt, daß mein Nokia 6230 anfällig für Denial-Of-Service Attacken ist. Es wurde ja auch Zeit, daß der Terror auch auf Handys übergreift :-/ Angeblich lassen sich sogar laufende Gespräche stören, das Telefon stürzt nach einer solchen Attacke ab und muss neu gestartet werden.
Andererseits ein guter Grund für ein kostenloses Firmware-Update im Competence Center, man weiß ja nie wofür es gut ist...

Mehr Infos zum Thema Sicherheitslücken bei Mobiltelefonen unter http://www.pocket-expert.de/index.php?itemid=335&catid=10

23. August 2004
Auf den Seiten des W3C gibt es eine interressante FAQ zum Thema HTML und XHTML. Hier werden z.B. oft gestellte Fragen beantwortet, wie "Wozu braucht man XHTML? Ist HTML nicht gut genug?". Die Antworten stellen die Vorteile von XHTML in den Vordergrund. Meiner Meinung nach bräuchte man auch eine FAQ die beantwortet, wer sich die Mühe machen sollte, seine Seiten XHTML-Konform zu schreiben und wer nicht.

Grundsätzlich macht es Sinn, mit dem HTML-Wildwuchs aufzuräumen. Leider geschieht das erst nachdem fehlerhafter HTML-Code ohnehin in fast allen Web-Browsern akzeptiert wird. Die vielen kleinen Schwächen und Fehler in HTML sollen glattgebügelt werden - auf Kosten der Programmierfreundlichkeit. Solange sich allerdings nicht alle Browser-Hersteller darauf einigen, nur noch valides HTML korrekt darzustellen wird die aktuelle HTML-Vielfalt uns allerdings noch vieleJahre erhalten bleiben. Zumindest so lange es Menschen gibt, die Websites immer noch von Hand mit Notepad editieren.

Ein nettes Tool um sauberes XHTML zu produzieren ist Balthisar Tidy für Mac OS X. Für andere Plattformen gibt es ebenfalls Tidy GUIS über http://tidhttp://y.sourceforge.net/

07. Juli 2004
Heute musste ich mich wieder einmal mit XML serialisierung/deserialisierung herumschlagen und habe aus purem Frust einige interessante Links zum Thema wieso XML nervt gefunden die ich mit euch teilen wollte...

Allein der Link sagt schon alles...

http://xmlsucks.org/but_you_have_to_use_it_anyway/does-xml-suck.html


Hier eine Liste der verschiedenen XML-bezogenen Akronyme zum angeben oder Bullshit-Bingo spielen:

http://xmlsucks.org/xml_technologies/

18. Mai 2004
Hier in Frankfurt ist es einzusehen, daß Wasser aus Flaschen getrunken wird. Das Leitungswasser ist recht stark gechlort und mitten in der Innenstadt sicher nicht besonders sauber.Trotzdem ist das Wasser hier noch lange kein Vergleich zu der arsenhaltigen Chlorbrühe die fast überall in den USA aus dem Hahn blubbert. Aber ich schweife ab...

Es ist für mich schwer zu verstehen, wieso Restdeutschland sich flaschenweise Mineralwasser aus Frankreich nachhause schleppt wenn aus dem Hahn extrem sauberes und gesundes Trinkwasser sprudelt. Noch unverständlicher ist für mich, wieso sich Menschen besonders sauerstoffhaltiges Wasser (O2 etc.)  für teures Geld kaufen. Will man mehr Sauerstoff im Wasser reicht es doch meiner Meinung nach auch einfach im Glas ein paar mal umzurühren oder die Flasche kräftig zu schütteln? Was jedenfalls der zusätzliche Sauerstoff im Magen bewirken soll ist mir ein Rätsel.

Anyway - Coka Cola bietet in England Wasser in Flaschen an und nennt dieses Wasser "Dasani". Das abgefüllte Wasser ist ganz normales Flusswasser aus der Themse das durch Umkehrosmose gereinigt wurde. Den Verbrauchern wird in der Werbung erklärt, daß sie durch Nasa Raumfahrttechnologie hochtechnologisch aufbereitetes Wasser trinken. Falsch ist das natürlich nicht :-) Uns hat man früher im Chemieunterricht noch erzählt, daß wir kein destilliertes Wasser trinken dürfen weil das Zellen zum platzen bringt. Oder war das Bio...

Weiter im Text: Um das Produkt ein bisschen aufzupeppen wird dem gereinigten Wasser Calciumchlorid zugefügt das wiederum Bromid enthält. Anschließend wird das Wasser ozoniert (die Geschichte mit dem Sauerstoff). Bei diesem Prozess wird allerdings auch das zugefügte, ungefährliche Bromid in Bromat umgewandelt das wiederum gefährlich krebserregend ist. Leitungswasser wird ständig auf das giftige Bromat kontrolliert, abgefülltes Wasser in Flaschen aber offensichtlich nicht und so verkaufte Coka Cola munter tausende Flaschen bis in einer großen Rückrufaktion das ganze Wasser wohl wieder zurück in die Themse geschüttet wurde. 

Was wäre das Leben langweilig wenn wir's uns nicht immer selbst so schwer machen würden...

(Quelle: The Guardian - http://www.guardian.co.uk/business/story/0,3604,1174127,00.html)

Auf einen Tip hin habe ich mir heute einmal den neuesten Mozilla Browser FireFox in der Version 0.8 runtergeladen. Ich muss sagen - ich bin beeindruckt!

Der Browser rendert fast jede Seite wesentlich schneller als der MSIE, ist schlank, startet schnell und ist nicht mit unnötigen Icons vollgestopft. Sehr gut, setzen!

Einige Probleme gibt es allerdings doch - mein Richtext Editor kann nur mit MSIE wofdür aber wiederum der Browser nix kann. Nerviger ist, daß FireFox in einem einzigen Prozess läuft, auch wenn man ihn explizit mehrfach startet (und nicht neue Instanzen über "neues Browserfenster" öffnet). Das bedeutet leider auch, daß nach einem Browserabsturz alle Browserfenster samt Inhalt auf einmal weg sind. In dem Punkt ist der MSIE noch besser. Zwar gibt es hier auch Abstürze aber die bleiben doch meist auf die abstürzende Browser-Instanz inklusive Tochterfenster begrenzt.

Das ist bis jetzt allerdings auch einer der wenigen Vorteile die ich am MSIE noch finden konnte. FireFox ist die meiner Meinung nach die derzeit beste Browseralternative die mehrere Betriebssysteme gleichzeitig abdeckt. Ansonsten ist und bleibt mein Lieblingsbrowser Safari auf OS X.

22. März 2004
Es soll ja Menschen geben, die eigens für Ihren Urlaub ein Blog anlegen ;-) Das läuft meiner Definition von Urlaub irgendwie entgegen weil "Urlaub" für mich persönlich erst dann beginnt, wenn es mir egal ist, wie viele Mails schon wieder die Inbox verstopfen. 4 Wochen Reisen bedeutet ca. 20.000 ungelesene Mails (inklusive Spam) - erst wenn man sich darüber überhaupt keine Gedanken mehr macht kann man wirklich in der Hängematte entspannen :-) Nicht nur deshalb verschone ich euch mit Urlaubsberichten und -photos der letzten Wochen meines Trips - nur ein kurzes Video von 38° im Schatten...

21. März 2004
Das Schild hatte ich in Sydney gefunden...



Beck's gilt hier übrigens als Premium Beer - und kostet entsprechend in Clubs schon so 5 bis 6 Euro. Echte Qualität hat eben seinen Preis ;-)

Hier eine Auswahl von Clubs die man meiden sollte wenn man nicht auf "kommerzielle" Unterhaltung steht. Die drei Clubs befinden sich allesamt im Casino-Komplex in der Stadtmitte. Gespielt wird Mainstream Hip Hop/Rock/Trance/House - die Mercury Lounge hatte an dem Abend eine ganz nette live band auf der Bühne und am frühen Abend die Wahl zum Fosters Formel 1 Girl was mich dazu bewegte, doch für 1, 2 Bier da zu bleiben.

Das Heat spielte an dem Abend leider Hits bzw. Schnulzen der 80er und 90er und reizte mich nicht so sehr, zumal die Übergänge auch aus den 80ern zu stammen scheinten. Das Odeon war ganz nett - spielte ausschließich Hip Hop. Leider sehr junges Publikum und etwas seltsame Kleiderordnung.

Alles in allem also nicht unbedingt empfehlenswert - außer man steht auf eher mainstreamige Musik mit vereinzelten Höhepunkten.  Als die Band in der Mercury Lounge eine etwas härtere Version von "A Land Downunder" gespielt hatte war vielleicht so einer - zumindest stimmungsmäßig. 

Von der vielgerühmten Melbourner Clubszene habe ich leider nicht sehr viel mitbekommen weil ich noch von der Woche in Sydney so ausgelaugt war, daß ich in Melbourne abends eher etwas langsamer gemacht und das ein oder andere Pub besucht habe. 
 



03. März 2004
Laut Lonely Planet ist das Retro in der Brunswick Street ein empfehlenswerter Ort zum Frühstücken. Naja, normalerweise sind die LP Tips nicht die schlechtesten, aber heute hat irgendwie nichts gepasst. Das (kostenlose) Leitungswasser schmeckt als ob damit vorher die Aschenbecher gespült wurden, das Frühstück beinhaltete uralte Pilze, trockene Tomaten und faden Pfannkuchen aus dem Supermarkt. Zur Krönung schwammen im Chardonnay kleine schwarze Bröckchen. Hm - vielleicht hatte ich einfach nen schlechten Tag erwischt. Schade, ausgerechnet dann, wenn man sich schon mal ein richtig gutes Frühstück gönnen wollte.

Einer der belebteren Districts in Sydney ist Glebe. Da dort auch meine Unterkunft war, hatte ich die Freude, des öfteren die Glebe Point Road auf- und ab zu gehen. Hier gibt es jede menge netter, kleiner und vor allem preisgünstiger Restaurants und Imbisse sowie gemütliche Bookstores und die obligatorischen 7-11. Hier treffen sich alle Kulturen Sydneys auf einem Fleck: Asiaten, Europäer, Afrikaner, Aborigines usw. Nur Amerikanische Touristen hab ich in ganz Australien bisher erfreulich wenige gesehen :-)

Sydney's Surfers Paradise Bondi Beach ist auf jeden Fall einen kurzen Trip wert - zumal es mit öffentlichen Verkehrsmittel recht schnell erreichbar ist. Hier treffen sich Surfer und die dazugehörigen Chicks zur Showtime. Mangels Surfboard wollte ich meine Schwimmkünste an den meterhohen Pazifikwellen testen - das ging auch eine ganze Weile recht gut, irgendwann hatte ich nicht aufgepasst und eine dieser Wellen erwischte mich bevor ich in sie eintauchen konnte. Naja - so eine richtig gute Welle kommt schon wie ein rechter Haken - man ist eine Weile lang völlig orientierungslos und es dreht sich alles. Nach einigem Wasserschlucken hatte ich dann auch erst mal Genug von den großen Wellen und bin wieder zurück an den Strand gekrochen.
Zum Schwimmen also auch für sehr gute Schwimmer nicht wirklich zu empfehlen. Zum sonnen, gucken, joggen - perfekt :-)

Die HOMEBAR am Ufer von Darling Harbour ist eine nette, stylishe Bar mit nettem, stylishem Publikum, ziemlich fitten Djs und ein paar mutigen die sich auf die kleine Tanzfläche zwischen Stühlen und Bar trauen. Sehen und gesehen werden ist Hauptbeschäftigung der Besucher und so empfiehlt es sich, nach ein paar Chardonnay oder Beck's Bier in einen der etwas belebteren Clubs zu ziehen.

Direkt um die Ecke ist der HOME CLUB. Hier kann es ab 12 zu durchaus längeren Schlangen vor der Tür kommen - so come early. Im 1st Floor wird alles von Trance bis House gespielt - tendenziell eher jüngeres, asiatisches Publikum. Im 2. Stock gibt es eine weitere Bar und eine Galerie von der aus man ins Getümmel nach unten schauen kann. Ein separater Raum mit Hip-Hop und R'nB Djs bringt einige Dutzend Hip-Hopper zum kochen. Diverese Breakdance-einlagen und -contests machen das ganze ziemlich abwechslungsreich - zum Ausklingen gibt's gleich nebenan einen Chillout-room mit Jungle, Breakbeats und morgens dann Ambient. Ganz oben ist eine Lounge und Dachterrasse und ein weiterer House-Club mit etwas abgedrehteren DJs. Alles in allem eher jüngeres Publikum so zwischen 18 und 30. Die Australier/innen sehen oft ein ganzes Stück älter aus als sie tatsächlich sind - scheint an der vielen UV-Strahlung zu liegen :-)

Ein paar hundert Meter weiter befindet sich der COOCOO? Club - ebenfalls eine Art Bar mit Tanzfläche. Freitags noch halbwegs begehbar ist Samstags dort kein Durchkommen. Ich hab von aussen zugeschaut wie Jungs mit asiatisch/arabischem Einschlag probiert haben, mit mehreren weißen Mädels zusammen reinzukommen und vom (schwarzen) Türsteher gnadenlos und ziemlich unsanft schon vor der Tür abgewiesen wurden. Heftig.

JIGSAW ist ein Hip Hop Club am Miller Place mit ziemlich gemischtem Publikum - viele Asiaten und alle möglichen anderen Nationen. Die Mädels dort haben sich entsprechende Gruppenkampftaktitken zugelegt. Gutaussehende Mädels wagen sich meist nur in Begleitung ihrer weniger attraktiven Freundinnen unter die Meute die sie dann gegen aufdringliche männliche Tänzer abschotten. Hier verstand ich dann auch, wieso in den anderen Clubs so heftig gesiebt wurde.

OXFORD STREET bietet jede Menge weiterer "normaler" und Gay Clubs. In Vorbereitung auf das Mardi Gras - einem Schwulen- und Lesben Festival ähnlich dem Christopher Street Day inklusive Parade usw. war schon am Wochenende davor in allen Gay Clubs die Hölle los. Aus irgend einem Grund legen in den Gay-Clubs durchgehend bessere Djs auf als in den Hetero-bars. Wer also auf guten, harten Underground House steht und damit klar kommt, ab und zu angemacht zu werden der hat in Oxford Street und Umgebung sicher eine gute Zeit. Die Q-BAR in der Oxford Street ist ein kleiner Club im Stil der 70er/80er mit bunt gemischter Musik und Publikum.

Ansonsten ist für After-Hour und längeres partying das UN in Kings Cross eine gute Adresse.

Party on!

15. Januar 2004
Ich habe festgestellt, daß die meisten Einträge in die Benachrichtigungsfunktion zur Eröffnung des Blogs gemacht wurden und in den letzten Wochen und Monaten wenig neue Einträge hinzukamen. Jetzt frage ich mich, wieso... Gibt es Probleme bei der Anmeldung? Oder kommt ihr über die CF-Discussion-Liste auf die Seite und seid mit der automatischen Benachrichtigung dort zufrieden?  Oder zu wenig interessante Einträge? ;-) Freue mich über feedback - ansonsten hier noch einmal der Hinweis in eigener Sache: In der Menüleiste links einfach e-mail adresse eintragen und abschicken. Ihr könnt euch dann jederzeit mit einem einzigen Klick (Link in jeder Mail) wieder abmelden.

Noch ein Hinweis zur Kommentarfunktion - eure e-mail Adressen werden nicht auf der Seite veröffentlicht sondern nur benutzt, um eventuelle Antworten auf Kommentare direkt an euch zu mailen. Die Mailadressen werden auch sonst von mir weder gesammelt noch in irgend einer Art anderweitig genutzt. Also ganz harmlos... :-)

14. Januar 2004
MySQL hat die Version 5.0 seiner gleichnamigen Open-Source-Datenbank als Entwicklerversion herausgebracht. Der Funktionsumfang wurde um die Möglichkeit erweitert, "Stored Procedures" zu verarbeiten. Das Final Release von MySQL 5.0 kommt (...) im Verlauf dieses Jahres auf den Markt. (...)
MySQL 5.0 bietet laut Hersteller außerdem Verbesserungen bei der Portabilität, Internationalisierung und Benutzbarkeit. die Alpha-Version der Datenbank steht in Varianten für die Betriebssysteme Linux, Windows, MacOS sowie verschiedene BSD- und Unix-Derivate zum Download bereit.
(Computerwoche)

Hier der Link zu den geplanten neuen Features: http://www.mysql.com/doc/en/TODO_MySQL_5.0.html

18. Dezember 2003
Heute bin ich über einen interessanten Artikel gestolpert in dem über einen Vergleichstest von Maschinen die mit Intel Xeon Prozessoren pestückt waren gegen AMD Opteron Rechner. Das besondere an diesem Vergleichstest war, daß die Performance als Webserver verglichen wurde. Interessanterweise lief ColdFusion MX auf AMD fast 50% schneller als auf dem Xeon Rechner.

Hier geht's zum Artikel:

http://www.geek.com/news/geeknews/2003Dec/gee20031217023126.htm

Hier zur Beschreibung der Testumgebung:

http://www.anandtech.com/IT/showdoc.html?i=1935&p=6

Interessant ist die Umgehung des Bottlenecks Datenbank durch Verlagerung der Datenbank in eine RAM Disk.

http://www.anandtech.com/IT/showdoc.html?i=1935&p=7

Hier die Testergebnisse:

http://www.anandtech.com/IT/showdoc.html?i=1935&p=9

12. November 2003

11. November 2003
Sehr treffender Artikel in der Frankfurter Rundschau über "Kunden", "Kundenzufriedenheit" oder laßt uns doch einfach damit in Ruhe...

Link

06. November 2003
Bitte schaut mal auf folgender Seite rein: http://www.mehrsi.de

Und wenn ihr der Welt etwas gutes tun wollt, dann werdet Mitglied oder spendet einen Euro. Daß ich heute hier Blog-Einträge schreiben kann liegt nur daran, daß ich ein paar Zentimeter zu tief auf einem Leitplanken-Querpfosten aufgeschlagen bin - einige cm höher hätte er mich wohl glatt durchgeschnitten. Ich bin froh daß es endlich einen solchen Verein gibt.

04. November 2003
Novell übernimmt den Nürnberger Distributor Suse Linux AG zu 100 Prozent. Nachdem das Unternehmen im August dieses Jahres schon die Open-Source-Firma Ximian gekauft hat, steigt Novell nun massiv in den Linux-Markt ein. Der Deal hat Rückendeckung von IBM.

"Die Übernahme ist ein Zeichen dafür, dass Linux erwachsen wird", meint Carlo Velten, Consultant beim Kasseler Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Techconsult. "Aber sie zeigt auch, dass sich die Open-Source-Kultur nicht gegen die Business-Power der großen Player zur Wehr setzen kann."

mehr Info zum Deal hier http://heise.de/newsticker/data/odi-04.11.03-001/ und hier http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=54784

Red Hat Networks has shocked many users of its Linux distro by informing them 1) that it will discontinue maintenance on Red Hat Linux 7.x and 8.0 by the end of 2003; 2) that it will discontinue maintenance on Red Hat 9.0 by the end of April, 2004; and 3) that it does not plan to release another product in the Red Hat Linux line.

Hier der volle Text der Meldung: http://www.linuxworld.com/story/37812.htm

Ist vielleicht nicht so schlecht wie es ausschaut. Eine konsolidierung der Distributionen tut dem Markt sicher gut. Schade daß Red Hat raus ist aber mir hatte die SuSE am Ende ohnehin besser gefallen. Für ColdFusion bedeutet das hoffentlich einen verstärkten Support von aktuellen Versionen (SuSE 9 wird auch in CFMX 6.1. noch nicht offiziell unterstützt)

29. Oktober 2003
Ich dachte Flash lief schon länger unter Windows-Emulation. Kann mic aber auch irren - hier wird es jedenfalls als neu angepriesen...

Macromedia software ready for Linux


28. Oktober 2003

The dynamic HTML component in Microsoft Internet Explorer (IE) 5.0 and later lets Web sites access and write to the clipboard unless you use the High security setting. To avoid having to use the High security setting, perform the following steps:

  1. Start IE.
  2. From the Tools menu, select Internet Options.
  3. Select the Security tab.
  4. Select Internet, and then click Custom Level.
  5. Scroll down to the Scripting section.
  6. Under "Allow paste operations via script," set to Disable or Prompt, and then click OK.
  7. Close all dialog boxes.

You should perform the same steps for the "Restricted sites" zone and any other security zones you think you might need (e.g., the "Local intranet" zone).

(Quelle: Microsoft Newsletter)

20. Oktober 2003

14. Oktober 2003

Wenn Sie einmal zehn Jahre in die Zukunft schauen: Wie wird Ihrer Meinung der Software-Markt im Jahr 2013 aussehen?

"Linux wird auf dem Privatkunden-Markt große Anteile gewonnen haben. Auf dem Markt für Unternehmensrechner wird Linux das vorherrschende Betriebssystem sein. Microsoft wird es aber noch geben. Zudem glaube ich, das Apple-Rechner künftig mit Linux-Betriebssystemen laufen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die komfortable Bedienungsoberfläche von Apple in zehn Jahren zum Standard aller Linux-Systeme geworden ist."

kompletter Text: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/284235.html

09. Oktober 2003
Es ist zum k*/(%$! Ich habe eben einmal nachgezählt: in den letzten 3 Monaten habe ich auf meine e-mail Adresse über 10.000 spam e-mails bekommen. Das sind pro Monat durchschnittlich 3.333, d.h. bei durchschnittlich 30 Tagen pro Monat über 111 spam-mails PRO TAG! Davon filtert ca. 75% der integrierte Spam-Filter in Outlook 2003 aus aber mir bleibt immer noch genug Blödsinn zum löschen übrig daß es täglich einfach Arbeitszeit kostet.
Wenn das Spam-Aufkommen wie in den letzten Jahren weiterhin konstant ansteigt und gleichzeitig die mails besser auf Spam-filter abgestimmt werden so daß mehr Mails durchs Raster fallen kann ich bald eine Aushilfe einstellen die meine e-mails von Hand aussortiert.
Ich frage mich, wieso es nicht möglich ist, sich gegen diesen groben Unfug irgendwie zu wehren. Selbst in den USA müsste sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, daß der gesamtwirtschaftliche Schaden durch Bandbreitenverschwendung und Produktivitätsverlust beim e-mail Empfänger um ein vielfaches höher ist als der Gewinn der wenigen Firmen die mit dieser Werbung Profit machen - und da ich mal davon ausgehe, daß doch einige der Firmen die mich täglich mit Porno, Penisvergrößerungen und "legalen Schmerzmitteln" locken in den USA greifbar sind frage ich mich, warum da nichts passiert.
Aber wahrscheinlich lässt sich das Problem wie so oft im Internet nicht politisch sondern höchstens technisch in Griff bekommen. Wer also Tips für einen guten und bezahlbaren POP-3 Server hat, der automatisch und zuverlässig Spam ausfiltert, der antworte mir doch bitte. Am besten direkt hier im Blog um meinen Spam-Filter zu umgehen :-)

27. September 2003

Das Internet startet in Frankfurt am Main durch - selbst die Profis sind überrascht von der Entwicklung .

Frankfurt am Main ist die Stadt des Internets: Hier laufen die Datenströme aus ganz Deutschland zusammen und werden über den zentralen Internetknoten in In- und Ausland weitergeleitet.

Beobachter verzeichnen einen rasanten Anstieg der transportierten Datenmengen. Und nirgendwo gibt es mehr Internetanschlüsse als in Frankfurt: 61 % der Frankfurter sind im Netz.

"Eigentlich ist das Internet bereits in unserem Alltag voll angekommen - die meisten haben es nur noch nicht gemerkt", sagt Michael Klein, Direktor des renommierten Frankfurter Instituts für neue Medien (INM). Das INM liegt in Frankfurt mitten im Fadenkreuz des Netzes, nämlich dort, wo auch der De-Cix, der Deutsche Internetaustauschknoten angesiedelt ist. Hier werden alle jene Datenströme des Internets durchgeschleust, die von einem Provider zu einem anderen laufen und jene, die in andere Länder geschickt oder aus anderen Ländern der Erde angefordert werden. Und hier auf der Hanauer Landstraße, auf demselben Grundstück, auf dem früher das Unternehmen Messer Griesheim Gase für die Industrieproduktion herstellte, wird wie nirgendwo anders der Wandel der Mainstadt vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort nachvollziehbar.

In Frankfurt begann das Zeitalter der schnellen Datenverbindungen über Glasfaserkabel schneller als anderswo. Bereits 1995, als die ersten Unternehmen im Vorgriff auf die Liberalisierung ihre Kabel unter die städtischen Straßen legen wollten, ließ die Stadt die Gelegenheit nicht ungenutzt vorübergehen. Bis heute sind mehr als 600 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt worden, was etwa der Hälfte des Frankfurter Straßennetzes entspricht. Damit wurde rechtzeitig die Infrastruktur für den jetzt zu beobachtenden Boom im Internet geschaffen.

Wer in diesen Tagen mit dem Geschäftsführer der Interxion Telekom GmbH, Peter Knapp, spricht, erlebt, wie der Boom selbst die Profis überrascht: "Wir hatten mit einem solchen fast riesig zu nennenden Wachstum des Verkehrs auf unseren Datenleitungen nicht gerechnet und verfolgen gebannt die rasante Entwicklung", berichtet Knapp, der das technische Handling des De-Cix für den Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco, betreibt. Und Arnold Nipper vom eco berichtet, dass die Datenmenge seit September letzten Jahres bis zum Juli dieses Jahres "in dieser Schnelligkeit so nicht erwartete Größenordnungen angenommen hat". Seit Ende 2002 sprechen die Fachleute von einer "Explosion der Datenströme". Waren es im September 2002 noch vier Gigabit pro Sekunde, registriert man jetzt bereits in der Spitze zehn Gigabit. Dieser rasante Anstieg wird, darin ist man sich einig, so weitergehen. Der eco-Verband ist derzeit dabei, den Austauschknoten auf eine Kapazität von 16 Gigabit pro Sekunde mit einer Investition von rund einer Million Euro aufzubohren. Bis Ende dieses Jahres will man in Frankfurt einen zweiten Standort finden, an dem weitere Maschinen aufgestellt werden können.

Die großen Datenmengen haben viele Quellen. Da sind die Privatkunden, die dank der schnellen Datenleitungen DSL immer größere Mengen in kürzerer Zeit empfangen können, aber auch Internet-Dienste wie E-Mail, ohne die ganze Wirtschaftszweige inzwischen nicht mehr produzieren könnten. Es machen sich inzwischen auch viele Softwareentwicklungen für die Geschäftskunden bemerkbar, die vor ein oder zwei Jahren gekauft wurden und deren Einsatz jetzt erst im Netz seine Spuren hinterlässt.

"Wir erleben aber auch, dass der Mehrwert, den jeder Einzelne durch das Internet erzielen kann, inzwischen erkannt wird", resümiert Peter Knapp. Dazu gehört etwa die Nutzung der Verkaufs- und Kaufplattform von ebay, bei der sich allein in Deutschland bisher mehr als sechs Millionen Menschen eingeschrieben haben. Und auch die ständig ansteigende Nutzung des SMS-Dienstes über das Handy gehört dazu. So wurden allein während des letzten Sound of Frankfurt zwischen 5.000 und 6.000 SMS-Meldungen von den Fans, die mit ihrem Glückwunsch oder Grüßen im Fernsehen erscheinen wollten, an den Rechner geschickt.

Frankfurt am Main ist zusammen mit der Rhein-Main-Region, wie eine erst kürzlich veröffentlichte Umfrage bestätigt hat, die Internethauptstadt der Bundesrepublik. Nirgendwo gibt es mehr Internetanschlüsse als hier. So haben 61 Prozent der Frankfurter einen Internetanschluss, aber nur 58 Prozent der Münchener oder 57 Prozent der Berliner, wie aus dem aktuellen "NOnlineratlas" von TNS emnid hervorgeht. Damit ist das Internet in nur 20 Jahren zu einer Infrastruktur geworden, die ebenso einschneidend wirkt wie die Eisenbahn nach ihrer Erfindung. Und die Entwicklung wird sicherlich in diesem Tempo weitergehen. So sind bereits die ersten Handys auf dem Markt, die auch Kommunikation über E-Mail, also das Internet, ermöglichen. Und so mancher Manager stöhnt schon heute über die Flut der E-Mails, die ihm von seinen Chefs auf den Rechner geschickt werden, weil die gerade im Zug sitzen und Zeit zum Schreiben haben.

Quelle: Hermann Wygoda auf Frankfurt.de

23. September 2003
Das Thema hat Potential, zur größten Idiotie des Jahrzehnts zu werden - zumindest was das Internet angeht. Vor allem, da das Urteil Modellcharakter für ähnliche Lizenzstreitigkeiten haben wird...  

Die von Eolas patentierte Technik betrifft die Methode, wie ein Browser Plug-ins nutzt. Eine "automatisierte interaktive Erfahrung" zur Darstellung externer Inhalte lässt das Eolas-Patent künftig nicht mehr zu. Auf einem von Macromedia veranstalteten W3C-Treffen (World Wide Web Consortium) wurden bereits Alternativen zur Eolas-Technik diskutiert. Möglich wäre zum Beispiel das Zwischenschalten einer Dialogbox beim Laden von Plug-ins oder die Nutzung anderer Techniken wie Dynamic HTML. Designer von Web-Sites, die Plug-ins nutzen, kämen in diesen Fällen jedoch um eine Neuprogrammierung nicht herum.

http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=53361

17. September 2003
schön trinken. Das kann eine sehr kostspielige und zeitintensive Geschichte werden - heutzutage geht das digital sehr viel besser...
http://homepage.mac.com/gapodaca/digital/blonde/index.html

16. September 2003

Es ist immer wieder unglaublich, was Apple in diesen winzigen Notebooks alles an Technik unterbringt - heute wurden die neuen Powerbooks vorgestellt. Wenn ich da so mein schweres Dell Monsterbook anschaue werd ich schon ein bisschen neidisch...

12. September 2003
Sollte Microsoft den gegenwärtigen Patentstreit mit Eolas verlieren steht Web-Entwicklern eine Menge Arbeit ins Haus weil massenhaft Web-software umgeschrieben werden müsste. Für Macromedia könnte das wirklich problematisch werden da das Flash Plugin eines der betrofffenen Plugins wäre um die es im Rechtsstreit geht.

A federal judge last week rejected Microsoft's post-trial claim that Eolas had misrepresented the facts in the patent case, which claimed the software giant had stolen browser technology relating to plug-ins. (...)

(...)Last week's loss on claims of "inequitable conduct" heightened the sense that not only Microsoft but the entire Web may soon be forced to make substantial adjustments--and that pages around the Web and on private intranets will have to be rewritten to work with an altered IE. (...)

(...)If you're currently using a plug-in, you will have to change your pages quite significantly," said one person familiar with Microsoft's post-verdict plans.

"We believe we are going to be successful, but the wrong thing to do is to sit back and wait for the legal process to play out," said Michael Wallent, a general manager in Microsoft's Windows division who ran the IE team for versions 5.5 and 6, and who has been involved in the Eolas defense since the suit was filed. "There are technologies that are already used today (that aren't covered by the verdict) and all we are saying is, given the choice, use the technologies that are already available to you."

Those techniques involve using scripting languages and the set of technologies marketed as dynamic HTML (DHTML) to launch external applications--a commonly available and familiar method that Microsoft does not believe infringes on the patent.(...)

Was das Urteil für Flash Websites bedeuten könnte ist noch unklar - zumindest würde das ungestörte Zusammenleben mit HTML-Seiten der Vergangenheit angehören. Bleibt zu hoffen, daß dieser Wahnsinn nicht durchkommt...

Quelle: ZDNet: http://zdnet.com.com/2100-1104_2-5074799.html

10. September 2003
Interessanter Kurzartikel in der Computerwoche der die Einsatzgebiete für Linux-Systeme ziemlich klar umreißt:
http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=52952


05. September 2003
mittlerweile sind sowohl Urlaub als auch das Worldwide MMUG Meeting vorbei und ich kann mich wieder ganz dem Bloggen widmen.
Tief in der Türkei konnte ich feststellen, wie gut man sich immer wieder gehörte Tonfolgen merken kann. Wenn man den Verbindungston von Modems noch im Kopf mitpfeifen kann, kann man auf Anhieb feststellen ob das Internet-cafe in dem man sich gerade aufhält tatsächlich mit 56K oder nur 33,6 oder noch weniger ins Netz geht. Für irgendetwas musste das ja eines Tages noch gut sein... ;-)

25. August 2003

am 3. September 2003 wird Macromedia über ein weltweites User Group Event ihre neuen Studio MX 2004 Produkte vorstellen. Ihr könnt die ersten sein, die die neuen Produkte live in Aktion sehen. Es wird Präsentationen zu Dreamweaver MX 2004, Flash MX 2004, Fireworks MX 2004, Studio MX 2004 dem neuen Flash MX 2004 Professional zu sehen geben.

Außerdem werden wir an diesem Tag eine Vollversion Studio MX 2004 unter allen angemeldeten Teilnehmern verlosen - also meldet euch bitte unter http://www.cfug-frankfurt.de an. Das Event wird live aus den USA über Macromedia Breeze Live ausgestrahlt und so könnt ihr auch gleich Macromedia's neuestes Kommunikations-tool in Aktion erleben.


 


WANN & WO:

Mittwoch, 3. September 2003
18:00 Uhr
akitogo OHG, Hanauer Landstrasse 188, 60314 Frankfurt

Anmeldung unter
http://www.cfug-frankfurt.de/



Macromedia Präsentatoren:

Jennifer Taylor, Dreamweaver MX 2004 Product Manager
Matt Lerner, Fireworks MX 2004 Product Manager
Lucian Beebe; Flash Professional MX 2004 Product Manager
Eliza Laffin, Studio MX 2004, Product Manager


Moderation vor Ort:

Philipp Cielen
Gunnar Lieb


"The MX 2004 products are evolutionary in their approach, as you will see when you dig deeper into each one. We built MX 2004 for you. Over the last 18 months, you told us what you liked about MX and how to make it better. Whereas the initial MX products blazed a new, uncharted trail, the MX 2004 versions make the path cleaner, wider, and easier to traverse. We are raising the bar even higher knowing that our customers will, once again, take the lead and go in amazing new directions. We can't wait to see what you're going to do with this!" (Norm Meyrowitz, Macromedia's President of Products)

 

24. August 2003
Auf der Blog Website hatte ich eine Umfrage laufen lassen, ob Benachrichtigungen über neue Blogeinträge automatisch per mail auf die CF-Discussion-Liste gepostet werden sollten. Hier die Ergebnisse:

 Ja, bei jedem neuen Eintrag: 18%
 Ja, täglich: 46%
 Ja, Wöchentlich: 12 %
 Nein, jeder soll sich selbst eintragen: 15%
 Was ist die CF-Discussion Liste?: 6%


Ab sofort kommt also eine tägliche Benachrichtigung bei neuen Einträgen auf die Liste. In den nächsten Tagen wird da allerdings ohnehin wenig passieren weil ich ab morgen im Urlaub bin. Falls ich dort tatsächlich etwas IT-relevantes entdecken sollte poste ich das per WAP :-)

für verschiedene Veröffentlichungen brauche ich noch mehr Material und vielleicht könnt ihr mir etwas aushelfen. Ich suche Informationen über Rich Internet Applications im Allgemeinen:
Wie seid ihr an das Thema ColdFusion und Flash herangegangen? Welche Probleme und Hindernisse gab es? Wie haben Kunden/Benutzer usw. reagiert? Welche Hürden gab es beim Erlernen der Technologie? Gab es Sicherheitsbedenken? Wer musste erst von Flash überzeugt werden? Hatte das Projekt Erfolg? Woran wurde das gemessen? Wie haben die Benutzer reagiert? Usw....

Interessant sind nicht nur große Projekte sondern auch die erste eigene CF-Flash Applikation mit allen Problemem und Ideen die dazugehören. Nicht nur erfolgreiche Projekte sondern auch Fehlschläge und "Rohrkrepierer".

ColdFusion MX Ich freue mich über jede Einsendung an philipp@cielen.com 

Die Ergebnisse würde ich gerne u.A. in meinen Vortag auf der CF-Underground einbauen (natürlich nur nach vorheriger Rücksprache und gerne mit Quellenangabe/Nennung eures Namens) .

Unter allen Beiträgen verlose ich ein Exemplar des Buchs "ColdFusion MX" (Addison Wesley) im Wert von 49,95 Euro.

22. August 2003
Nachdem ich jetzt zum dritten mal gefragt wurde hier eine kurze Beschreibung die ich im Web gefunden habe:

BLOG: A web page made up of usually short, frequently updated posts that are arranged chronologically like a what's new page or a journal. The content and purposes of blogs varies greatly from links and commentary about other web sites, to news about a company/person/idea, to diaries, photos, poetry, mini-essays, project updates, even fiction.

Schon auf meiner allerersten privaten Website hatte ich ein Dilbert Comic das es allerdings viel treffender beschreibt... :-)

 

21. August 2003
hier ein Posting von Rüdiger Graf aus der cf-discussion ColdFusion Mailing-Liste:

wenn man Norton Internet Security 2003 verwendet und eine Website im Browser geöffnet wird, die Javascript-Code enthält, fügt NIS folgenden Javascript-Code in den HTML-Quelltext ein:

<script language="JavaScript">
<!--
function SymError(){
return true;
}
window.onerror = SymError;
//-->
</script>

Durch dieses Script werden Javascript-Fehler unterdrückt, lt. Norton wird dadurch die "Browser-Experience gesteigert.

Soweit schön und gut (dumm allerdings für Entwickler, denn sie sehen ihre eigenen Javascript-Fehler nicht mehr - und halten Anwender, die diese melden, für bekloppt).

Nun tritt aber für ENTWICKLER folgendes Problem auf:

Bei Öffnen einer Datei über RDS in Dreamweaver MX oder ColdFusion Studio macht NIS 2003 genau dasselbe! Die UNSCHÖNE Folge: Man hat das fremde Javascript im eigenen Quellcode. Die KATASTROPHALE Folge: Per RDS werden nur soviele Byte einer Datei in den Editor geladen, wie es der Dateigröße auf dem Server entspricht! Dadurch werden die letzten ca. 120 Byte der Datei abgeschnitten - beim Speichern ist dieser Teil dann weg und die Datei normalerweise futsch, und es kommt zu Fehlern auf dem Server, da ja meist irgendein Tag in der Mitte abgeschnitten wurde!

Dieses Problem geistert schon eine Weile durch diverse Foren - eine Lösung seitens Symantec gibt es nicht, und vom Support erhält man nur dumme Antworten (Stichwort "Steigerung der Browser-Experience").

Solange dieses Problem nicht behoben bzw. dieses "Feature" nicht abstellbar ist, kann man Entwickler nur vor dem Einsatz von bzw. Update auf NIS 2003 warnen! Wäre NIS ein Microsoft-Produkt, wäre der Aufschrei im Blätterwald groß - so bleibt eben nur Eigeninitiative... Ein klarer Fall für www.dreckstool.de!

20. August 2003
Na das fängt ja gut an, gerade mal ein, zwei Tage läuft das Blog und schon hängt der Server - was mal wieder Murphy's Law bestätigt daß alles was schiefgehen kann auch schiefgehen wird. Ich glaube nicht mehr an redundante Netzteile, Raid 5 oder sonstige Nettigkeiten - im Falle eines Falles kommt es immer anders als man denkt, und wenn nur die Southbridge auf dem Motherboard abraucht. In diesem Sinne - mal schaun wie's weitergeht...

Bei der Gelegenheit habe ich gleich den gesamten Server neu aufgesetzt und entdeckt, daß die Internet-Verbindungs-Firewall bei Windows 2003 alle Ports sperrt sobald man in den TCP/IP Eigenschaften mehr als eine IP zuweist - seltsam.

17. August 2003
So, nachdem jetzt mein Rich-text editor funktioniert und ich Text auch einfach formatieren kann funktioniert ab sofort auch die Benachrichtigungsfunktion. Unter NOTIFY kann die eigene e-mail Adresse eingegeben werden um sich automatisch benachrichtigen zu lassen wenn neue Einträge gepostet werden. 

16. August 2003
Nach vielen Monaten Blog-lesen und rumbasteln am eigenen Blog ist es endlich soweit. Ich hatte die ganze Zeit gezögert, ein eigenes Blog ins Netz zu stellen weil ich auf Teufel-komm-raus ein ColdFusion-basierendes System haben wollte und nicht mit Movable Type oder ähnlichem auf Perl-basis arbeiten wollte. Naja, wir werden sehn was es taugt und was ich davon hab... :-)


 
 
 
© 2003-2010 by Philipp Cielen. Alle Rechte vorbehalten, Vervielfältigung nur mit Genehmigung.


 

In die Skype Kontaktliste aufnehmen